In Amerika einst erfunden, ist die Invisalign – Methode eine besonders beliebte Alternative zu den allseits bekannten Zahnspangen geworden, die oft genug wuchtig und ziemlich hässlich daherkommen. Wie alle anderen Zahnspangen auch dient dieses spezielle Verfahren zur Begradidung unschön ungerader Zähne und ist damit gerade für Kinder und Jugendliche besonders wichtig. Denn wenn man bei den Zahnreihen nicht aufpasst, gibt es schnell dauerhafte Fehlstellungen, was oft genug mit Schmerzen und großen Schwierigkeiten verbunden sein kann. Die Methode ist nicht so alt wie die anderen bekannten Verfahren und trotzdem schon seit vielen Jahren ausgereift. In Deutschland gibt es Invisalign seit rund zehn Jahren wie ich hörte und es wird wohl vor allem von Kieferorthopäden verwendet. Da es nun zufällig aus meiner Heimat kommt und ich selbst so ein Ding vor gar nicht so vielen Jahren trug, will ich hier mal ein wenig darüber berichten.
Ausflug in die Geschichte
Zwar dürfte aus der Anfangszeit der Zahnspangen niemand mehr leben, schließlich wurde sie zum Ende des 19. Jahrhunderts zum ersten Mal konstruiert, doch kann man sich den schon damals deutlich wahrnehmbaren zweischneidigen Effekt der alten Apparaturen vorstellen: Auf der einen Seite war das wirklich willkommen, da viele Menschen und vor allem junge Leute an zum Teil massiven Fehlstellungen litten, die später sehr unangenehme Folgen hatten, zum anderen wurde natürlich auch der Spott über solche Einsätze sofort geboren. Immer noch und aus vielleicht sogar nachvollziehbaren Gründen werden in den Schulen die Träger von Spangen ausgelacht, genauso wie Brillenträger oder generell irgendwie behinderte Kinder und Jugendliche. Das ist nicht schön, Kinder sind sehr grausam, aber es dient sicher auch der Entwicklung von sozialen (wie asozialen) Verhaltensweisen – traurigm aber wahr. Die ersten Zahnspangen setzten auf dehnbaren Kautschuk, man behalf sich auch gern mit Klavierseiten. Ich will gar nicht wissen, was passierte, wenn sich so eine Saite in das Zahnfleisch schnitt, etwa wenn der Arzt schlampig und ungenau gearbeitet hatte. Aber im Ganzen war die Entwicklund doch durchaus positiv und half vielen Menschen, ihre krummen Zahnreihen wieder aufzurichten. Es ging schon damals vor allem darum, die Muskulatur im Mund anzuregen und dadurch die Fehlstellungen zu beseitigen. Das geht natürlich nur durch einen gewissen und vor allem permanenten, was auch in den Myofunktionellen Übungen zum Ausdruck kommt, die bei sehr leichten Problemen angewandt werden und die in erster Linie auf ständige Wiederholung und Bewegung der Muskulatur setzen. Aber das hilft leider nur in wenigen Fällen, die Zahnspange ist hingegen die Regel. Da gibt es dann die bekannten entnehmbaren Apparaturen, die zum Beispiel in aktive Platten und sogenannte Schienenaktivatoren unterteilt werden können. Aber gerade weil sie entnommen werden können, sind sie bei den Medizinern eben nicht so beliebt – denn Kinder und Jugendliche sind doch ziemlich unzuverlässig, wenn sie eine ungeliebte Gerätschaft im Mund belassen sollen. So wird dann eben eine festsitzende Spange eingefügt, mit allen unschönen Konsequenzen. Eine Tortur, die man gar nicht mal so sehr auf das Einsetzen, sondern vor allem auf das Tragen schieben kann. Spangenträger zu sein ist wirklich nicht schön – es sei denn, die Klammer wird nicht wahrgenommen! Und genau an dieser Stelle setzt Invisalign ein, ein Verfahren, das von vielen erhofft wurde und das mittlerweile überall auf der Welt erfolgreich zum Einsatz kommt – auch in Deutschland und natürlich in Berlin!
Genaue Infos zu Invisalign
Droht nun eine Zahnspange sollte man gleich auf Invisalign setzen. Das Verfahren ist schon etwas älter und wird in den USA geradezu standardmäßig praktiziert. Deutsche Mediziner setzen seit Anfang des 21. Jahrhunderts darauf und der Erfolg gibt Ihnen Recht: Jedes Jahr lassen sich viele tausend Kinder und Jugendliche und sogar Erwachsene damit behandeln und wer sich mal im Internet ein bißchen umtut, der findet auch kaum Kritik oder negative Bewertungen. Der Trick bei diesem Verfahren ist der Einsatz transparenter Kunststoffschienen. Diese lassen sich geradezu unsichtbar einbringen und stellen eine ungeheure Entlastung für Psyche, aber auch für die Zähne selbst dar! Invisalign ist sehr schonend und bietet jede Menge zusätzlicher Vorteile. So kann man bei Bedarf die Klammer entnehmen und sich dann ganz einfach die Zähne reinigen oder eine Mahlzeit einnehmen. Die übliche Gefahr, den Wieder-Einsatz zu vergessen oder absichtlich zu ignorieren, ist hier eben nicht gegeben, denn aufgrund der Transparenz hat so gut wie kein Träger irgendwelche Komplexe mehr. Im Gegenteil, man trägt Invisalign richtig gerne und kann sich auf Schule und alles was sonst so wichtig im Leben ist konnzentrieren.
Die Behandlung beginnt in der Regel mit einem Computerabdruck, bei dem grafisch genau festfestellt wird, was zu machen ist. Dann werden die Schienen passgenau hergestellt und in den einzelnen Phasen getrage. Je nach Fehlstellung kann die gesamte Behandlung bis zu anderthalb Jahre dauern, was aber wirklich kein Problem ist – dem Kunststoff sei dank! Hin und wieder wird ein leichtes Lispeln beobachtet, aber nur am Anfang und es fällt auf jeden Fall geringer aus als beim Einsatz der üblichen Metallklammern. Aufgrund der professionellen Betreuung durch den Zahnmediziner wird auch die Reinigung genau überwacht und abgesichert, Folgeschäden wie zum Beispiel eine Verfärbung der Zähne (oft ein Problem bei Zahnspangen), sind ausgeschlossen.
Als ein bißchen nachteilig sind lediglich die Kosten zu werten, da sich die deutschen Krankenkassen nicht an dem Verfahren beteiligen. Aber man tut seinem Kind und sich selbst im Zweifelsfall so viel Gutes, dass man nicht wirklich überlegen sollte und den Kostenfaktor auf jeden Fall als letzten bedenken sollte. Denn Invisalign hat schon so vielen Menschen dabei geholfen, ihre Fehlstellung zu akzeptieren, zu behandeln – und trotzdem gut auszusehen!
Wenn ich mich so in Berlin umsehe, dann werde ich ein bißchen
Da ja nun alle Welt in diese
In Amerika ist dieser Zeit allerdings auch ein bißchen die Resignation zu spüren, wir sind ein gespaltenes Land. Den Reichen geht es nur um Geld und noch mehr Geld, die Armen resignieren. Dazwischen ist