Ein Ami in Berlin heißt Euch willkommen!

Posted on November 22, 2013

Berlin_StarsDa ja nun alle Welt in diese tolle Hauptstadt mitten in Europa strömt, bin ich auch hierher gezogen und habe es bisher nicht eine Sekunde bereut. Hier gibt es jede Menge Inspiration, schöne Menschen, gutes Essen (allerdings finde ich das deutsche Essen ein wenig eintönig) von überallher, Kunst und Kultur, da kann man hier schon beinahe mit New York mithalten. Ich schreibe meinen Blog mit meinen Eindrücken, damit Ihr auch mal lesen könnt, was wir Amis vielleicht so über diese Entwicklung denken. Und ich werde auch über ein paar Sachen in den USA berichten, die ich für wichtig halte, schließlich sind wir immer sehr noch sehr innovativ und offen für Neues.
Ami_FlagIn Amerika ist dieser Zeit allerdings auch ein bißchen die Resignation zu spüren, wir sind ein gespaltenes Land. Den Reichen geht es nur um Geld und noch mehr Geld, die Armen resignieren. Dazwischen ist eine immer kleinere Mittelschicht aufgerufen, sich der einen oder der anderen Seite anzuschließen, in der Regel wenden sie sich dabei gezwungenermaßen der unteren Schicht zu – denn unsere Wirtschaft lahmt und wenn wir mal was hervorbringen, dann kassieren nur die Unternehmen und an Steuern kommt immer weniger rein. Steuern waren nie sehr beliebt bei uns, aber was die Republikaner mittlerweile abziehen ist fast schon ein Verbrechen. Da werfen sie vielen Leuten vor, sie wären zu faul, haben aber kräftig an deren Verwahrlosung mitgewirkt. Ich werde darüber berichten.
In Deutschland jedenfalls scheint mir die Welt zwar nicht in Ordnung, aber auf jeden Fall besser gestaltet. Hier kann man noch aufsteigen und mit kreativen Ideen was aus sich machen. Glaube ich jedenfalls, denn das soziale Gefüge gerade in Berlin ist doch echt eine Super Sache. Da wohnen bei mir im Prenzlberg türkische Großfamilien neben Studenten und gut verdienenden Yuppies – alle in einem Haus! Das gibt es in Amerika nirgendwo. Dazu trifft sich auf den Strassen alles, was Rang und Namen hat, feiert, macht Party, ist kreativ und nicht faul. Berlin ist vielleicht ein Abbild der ganzen BRD und ich finde das echt toll, davon ein Teil sein zu können. Meine Leute in Amerika waren skeptisch, sie denken oft, dass in Europa und zumal in Deutschland die Menschen alle zu sehr auf den Staat vertrauen und dementsprechend wenig Ideen haben. Aber ich mag die soziale Absicherung auch, sie trägt doch zu einer Sicherheit bei, auf der dann gute Ideen wachsen können. Freilich, das wird manchmal auch mißbraucht und auch in den USA kann man sehen, was passiert, wenn man die Leute zu sehr in Ruhe lässt. Aber gut, ich will mich auch nicht in deutsche Politik einmischen, sondern einfach nur meinen Stolz und meine Freude darüber ausdrücken, in dieser Zeit hier in Berlin leben zu können. Andere Städte sind auch schön, etwa die neuen Metropolen in Asien, aber deren Geschäftigkeit ist eine völlig andere als die lebendige Quirligkeit hier in deutschen Hauptstadt. Ich hoffe, Euch gefallen meine Einträge, über Reaktionen und natürlich auch über Kritik würde ich mich sehr freuen.

Der amerikanische Traum

Posted on November 22, 2013

LiebeWenn ich mich so in Berlin umsehe, dann werde ich ein bißchen an die Zeit Amerikas in den 90ern erinnert. Nachdem der Kommunismus besiegt war, glaubten wir alle, nun stünde ein goldenes Zeitalter bevor. Der 11. September und die Islamisten haben das alles vereitelt und ein Klima des Mißtrauens und der Angst erzeugt. Doch das ist nur die eine Seite der Medaille. In Amerika galt es immer als besonders wichtig, aufsteigen zu können und allein auf sich gestellt, alles zu erreichen, was denkbar ist. Lange Zeit war das ein Versprechen, das auch gehalten wurde. Heute aber ist das völlig anders. So sitzen die Reichen auf ihrem Geld und benutzen es, um ihre Macht auszubauen. Das ist zum Teil auch in Ordnung, denn wer etwas schafft und erschafft, der soll es auch voll ausnutzen können. Daneben jedoch wurde eine Art Geldadel geschaffen, der sich aus Erben und dergleichen zusammensetzt. Da sitzen dann Söhne und Töchter in Positionen, die eigentlich nur durch harte Arbeit und Kreativität erreichbar gewesen sind. Die oberen Zehntausend haben sich eingerichtet und sie blockieren jeden Aufstieg nach Kräften. Verschiedene Politiker nutzen das gleich mit aus und hetzen gegen jede Veränderung als Sozialismus! Das müsst Ihr euch mal vorstellen! So ein Blödsinn, doch die Leute scheinen es zu glauben und schimpfen auf die angeblich sozialistische Regierung von Präsident Obama. Er hat es echt schwer, etwas zu verändern und wird dann als lahme Ente beschimpft. Ihr glaubt gar nicht, wie gut Ihr es in der BRD habt. Auch hier gibt es diese Geldsäcke natürlich, aber die Schere zwischen Arm und Reich klafft bei weitem nicht auseinander wie bei uns. Und viele Firmen verdienen sogar noch dran. Sie produzieren billigstes Essen voller Zucker und Fett, das die Armen Leute verzehren, die dann noch dicker und entsprechend fauler werden. Da lässt sich herrlich Geld verdienen, nicht wahr und kaum einer merkt es! Unsere Intellektuellen hingegen haben nur den eigenen Ruhm im Sinn und kaum einer geht auf die Barrikaden. Amerika ist dieser Tage ein Land, das zwar auf den Gebieten der Gesundheitsforschung, der digitalen Entwicklung oder auch beim Militär führend ist, gesellschaftlich wahrlich kein gutes Beispiel mehr abgibt! Wer heute behauptet, Amerika sei ein Symbol der Freiheit, der macht sich lächerlich. Freiheit gibt es zwar noch, aber es ist die Freiheit der Reichen und der Besitzenden. Fast schon wie einst der Adel bei Euch hier in Europa glauben diese Leute, ihnen gehörten Land und Menschen! Es ist eine Schande und ich schäme mich dafür. Klar, ich lebe in Berlin und bin auch ein Weltbürger, aber es macht mich doch traurig zu sehen, wie unsere so große und einstmals wirklich beispielhafte Nation den Bach runter geht. Ich kann nur hoffen, dass da ein Umdenken stattfindet, aber ich habe wenig Hoffnung. Die Kriege der letzten Zeit haben uns ausgezehrt und es scheint, als ob wir nun wieder die isolationistische Karte spielen werden. Fatal wäre das, denn die Welt ist doch viel ärmer ohne Amerika. Ich hoffe, dass sich die Leute wieder mehr engagieren und dass Werte wie Verzicht und Zusammenhalt wieder wichtiger werden. Wenn ich mir aber die anderen, gerade die asiatischen Nationen ansehe, so glaube ich eher an deren Kraft und an deren Entschlusskraft. Dort gibt es natürlich noch viel krassere Spaltungen, aber es wird wenigstens nicht mit aller Macht auf diese Spaltungen hingearbeitet, nur damit ein Teil den anderen Teil auf Dauer aussaugen und kontrollieren kann. In den USA jedenfalls ist das heute ganz klar an der Tagesordnung.

Genaue Infos zu Invisalign

Posted on November 22, 2013

InvisalignDroht nun eine Zahnspange sollte man gleich auf Invisalign setzen. Das Verfahren ist schon etwas älter und wird in den USA geradezu standardmäßig praktiziert. Deutsche Mediziner setzen seit Anfang des 21. Jahrhunderts darauf und der Erfolg gibt Ihnen Recht: Jedes Jahr lassen sich viele tausend Kinder und Jugendliche und sogar Erwachsene damit behandeln und wer sich mal im Internet ein bißchen umtut, der findet auch kaum Kritik oder negative Bewertungen. Der Trick bei diesem Verfahren ist der Einsatz transparenter Kunststoffschienen. Diese lassen sich geradezu unsichtbar einbringen und stellen eine ungeheure Entlastung für Psyche, aber auch für die Zähne selbst dar! Invisalign ist sehr schonend und bietet jede Menge zusätzlicher Vorteile. So kann man bei Bedarf die Klammer entnehmen und sich dann ganz einfach die Zähne reinigen oder eine Mahlzeit einnehmen. Die übliche Gefahr, den Wieder-Einsatz zu vergessen oder absichtlich zu ignorieren, ist hier eben nicht gegeben, denn aufgrund der Transparenz hat so gut wie kein Träger irgendwelche Komplexe mehr. Im Gegenteil, man trägt Invisalign richtig gerne und kann sich auf Schule und alles was sonst so wichtig im Leben ist konnzentrieren.
Die Behandlung beginnt in der Regel mit einem Computerabdruck, bei dem grafisch genau festfestellt wird, was zu machen ist. Dann werden die Schienen passgenau hergestellt und in den einzelnen Phasen getrage. Je nach Fehlstellung kann die gesamte Behandlung bis zu anderthalb Jahre dauern, was aber wirklich kein Problem ist – dem Kunststoff sei dank! Hin und wieder wird ein leichtes Lispeln beobachtet, aber nur am Anfang und es fällt auf jeden Fall geringer aus als beim Einsatz der üblichen Metallklammern. Aufgrund der professionellen Betreuung durch den Zahnmediziner wird auch die Reinigung genau überwacht und abgesichert, Folgeschäden wie zum Beispiel eine Verfärbung der Zähne (oft ein Problem bei Zahnspangen), sind ausgeschlossen.
Als ein bißchen nachteilig sind lediglich die Kosten zu werten, da sich die deutschen Krankenkassen nicht an dem Verfahren beteiligen. Aber man tut seinem Kind und sich selbst im Zweifelsfall so viel Gutes, dass man nicht wirklich überlegen sollte und den Kostenfaktor auf jeden Fall als letzten bedenken sollte. Denn Invisalign hat schon so vielen Menschen dabei geholfen, ihre Fehlstellung zu akzeptieren, zu behandeln – und trotzdem gut auszusehen!

 

Ausflug in die Geschichte

Posted on November 22, 2013

Zwar dürfte aus der Anfangszeit der Zahnspangen niemand mehr leben, schließlich wurde sie zum Ende des 19. Jahrhunderts zum ersten Mal konstruiert, doch kann man sich den schon damals deutlich wahrnehmbaren zweischneidigen Effekt der alten Apparaturen vorstellen: Auf der einen Seite war das wirklich willkommen, da viele Menschen und vor allem junge Leute an zum Teil massiven Fehlstellungen litten, die später sehr unangenehme Folgen hatten, zum anderen wurde natürlich auch der Spott über solche Einsätze sofort geboren. Immer noch und aus vielleicht sogar nachvollziehbaren Gründen werden in den Schulen die Träger von Spangen ausgelacht, genauso wie Brillenträger oder generell irgendwie behinderte Kinder und Jugendliche. Das ist nicht schön, Kinder sind sehr grausam, aber es dient sicher auch der Entwicklung von sozialen (wie asozialen) Verhaltensweisen – traurigm aber wahr. Die ersten Zahnspangen setzten auf dehnbaren Kautschuk, man behalf sich auch gern mit Klavierseiten. Ich will gar nicht wissen, was passierte, wenn sich so eine Saite in das Zahnfleisch schnitt, etwa wenn der Arzt schlampig und ungenau gearbeitet hatte. Aber im Ganzen war die Entwicklund doch durchaus positiv und half vielen Menschen, ihre krummen Zahnreihen wieder aufzurichten. Es ging schon damals vor allem darum, die Muskulatur im Mund anzuregen und dadurch die Fehlstellungen zu beseitigen. Das geht natürlich nur durch einen gewissen und vor allem permanenten, was auch in den Myofunktionellen Übungen zum Ausdruck kommt, die bei sehr leichten Problemen angewandt werden und die in erster Linie auf ständige Wiederholung und Bewegung der Muskulatur setzen. Aber das hilft leider nur in wenigen Fällen, die Zahnspange ist hingegen die Regel. Da gibt es dann die bekannten entnehmbaren Apparaturen, die zum Beispiel in aktive Platten und sogenannte Schienenaktivatoren unterteilt werden können. Aber gerade weil sie entnommen werden können, sind sie bei den Medizinern eben nicht so beliebt – denn Kinder und Jugendliche sind doch ziemlich unzuverlässig, wenn sie eine ungeliebte Gerätschaft im Mund belassen sollen. So wird dann eben eine festsitzende Spange eingefügt, mit allen unschönen Konsequenzen. Eine Tortur, die man gar nicht mal so sehr auf das Einsetzen, sondern vor allem auf das Tragen schieben kann. Spangenträger zu sein ist wirklich nicht schön – es sei denn, die Klammer wird nicht wahrgenommen! Und genau an dieser Stelle setzt Invisalign ein, ein Verfahren, das von vielen erhofft wurde und das mittlerweile überall auf der Welt erfolgreich zum Einsatz kommt – auch in Deutschland und natürlich in Berlin!

Eine Empfehlung: Invisalign – Der Weg zu schönen Zähnen

Posted on November 15, 2013

InvisalignIn Amerika einst erfunden, ist die Invisalign – Methode eine besonders beliebte Alternative zu den allseits bekannten Zahnspangen geworden, die oft genug wuchtig und ziemlich hässlich daherkommen. Wie alle anderen Zahnspangen auch dient dieses spezielle Verfahren zur Begradidung unschön ungerader Zähne und ist damit gerade für Kinder und Jugendliche besonders wichtig. Denn wenn man bei den Zahnreihen nicht aufpasst, gibt es schnell dauerhafte Fehlstellungen, was oft genug mit Schmerzen und großen Schwierigkeiten verbunden sein kann. Die Methode ist nicht so alt wie die anderen bekannten Verfahren und trotzdem schon seit vielen Jahren ausgereift. In Deutschland gibt es Invisalign seit rund zehn Jahren wie ich hörte und es wird wohl vor allem von Kieferorthopäden verwendet. Da es nun zufällig aus meiner Heimat kommt und ich selbst so ein Ding vor gar nicht so vielen Jahren trug, will ich hier mal ein wenig darüber berichten.